Eine Begegnung der dritten Art……

….hatten heute unsere Hunde. Auf dem Unicampus auf dem Weg vom Büro zum Auto trafen wir zwei Schafe.  Das ist ja nun an sich nicht so etwas Besonderes, auf der Uni gibt es ja eine ganze Menge unterschiedlichster Tiere. Diese Schafe waren insofern etwas Ungewöhnliches als  sie wie Hunde an der Leine geführt wurden. Und das war zumindest für Kayleigh etwas höchst  Erstaunliches mit dem sie überhaupt nichts anfangen konnte. Dazu kam, dass eines der Schafe ein normales großes Schaf war – das konnte sie wohl zumindest ganz klar als „mit großer Wahrscheinlichkeit furchterregend“ einstufen. Das andere war ein kleines Lämmchen, kleiner als sie selber, aber mit genau dem gleichen ruhigen Selbstbewusstsein ausgestattet wie seine Mama. Und das verwirrte Kayleigh total. Sie schwankte zwischen kopfloser Flucht und neugieriger Annäherung – Ivy stand mit etwas ratlosem Gesicht daneben. Sie konnte wohl weder mit den Schafen noch mit Kayleighs Verwirrung besonders viel anfangen. Und so beschränkte sie sich auf ruhiges Abwarten während Kayleigh das Lämmchen mit langem Hals vorsichtig beschnupperte um sofort bei der geringsten Bewegung mit einem großen Satz das Weite zu suchen. Schließlich löste ich die Situation auf und verabschiedete mich von dem amüsierten Schaf-Frauchen. Kayleigh war sichtlich erleichtert dass ihr die Entscheidung zwischen Flucht und Kontakt dadurch schlussendlich abgenommen worden war.  Und wohl auch darüber, dass sie nicht als Hirtenhund auf die Welt gekommen ist.

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Ballspiele

Da zur Zeit das Wetter einfach nicht zu abendlichen Spaziergängen lockt wird der Abendsport in Form von Ballspielen abgewickelt. Dank des bereits vorgestellten genialen Ballwerfers schaffe ich es inzwischen den Ball recht gezielt und weit zu werfen. Und die Hunde wissen bereits ganz genau was kommt, wenn ich das Gerät in die Hand nehme. Dann stehen sie mit gespitzten Ohren in den Startlöchern, bereit sofort loszusprinten wenn der Ball unterwegs ist. Kaum fliegt der Ball durch die Luft sausen die beiden Mädels los und es entscheidet meistens einfach der Zufall wer als erste beim Ball ist. Fairerweise ist es mal Ivy und mal Kayleigh die den Ball erwischt. Unfairerweise ist es nur Kayleigh, die der anderen den Ball streitig machen will, wenn sie gerade leer ausgeht. Immerhin sind jetzt beide soweit, dass sie mir recht verlässlich den Ball zurückbringen und mir entweder in die Hand geben oder auf den Boden fallen lassen. Am liebsten natürlich im Tausch gegen ein Leckerli…..

Irgendwann haben wir dann alle genug und es geht zum kulinarischen Teil des Abends.

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Wo bleibt denn nur der Frühling……

…fragen sich zur Zeit nicht nur wir Menschen sondern auch die Hunde.

Aber er ist noch nirgendwo wirklich zu sehen.  Nicht im Garten……

…….und auch nicht auf der Wiese. So weit das Hundeauge reicht….kein Frühling in Sicht.

Oder vielleicht doch, dort ganz weit  hinten……….

Nein, auch dort nicht….

Na gut, dann gehn wir eben wieder. Vielleicht wird’s ja morgen was……..

PS: …und wie man nur allzu gut erkennen kann, zeigt auch die Kamera sehr nachdrücklich ihre Frustration über das fehlende Frühlingssonnenlicht….:-))

Themen: Hundeleben

Winter Wonderland

Fast schon zu Frühlingsbeginn gab es bei uns noch einen richtig heftigen Wintereinbruch mit jeder Menge Schnee. Der wurde dann am Wochenende auch zu einem ausgiebigen Schneespaziergang genutzt. Für Kayleigh war es das erste Mal, dass sie mit so richtig viel Schnee konfontiert war. Sie ließ sich aber in keinster Weise erschüttern und zog unbeirrt bis zum Bauch im Schnee ihre Spuren

Auch die biologisch notwendigen Verrichtungen finden tief im Schnee statt

Danach wird mit Ivy gemeinsam getobt und gerannt

Shira, unsere alte Spitzin sieht den Schnee als etwas völlig selbstverständliches an und setzt sich zu einem gemütlichen Päuschen hin.

Und nachdem ausgiebig getobt wurde findet sich auch noch die Gelegenheit für ein paar aktuelle Portraits von Kayleigh. Motto: auch ein zugewachsener IT ist ein hübscher IT




Themen: Hundeleben,Ivy,Kayleigh,Shira

Einen weiteren Schritt……

……auf dem Weg zum erwachsen werden hat Kayleigh absolviert. Seit vier Tagen ist sie erstmals läufig.  Die länger werdenden Tage haben wohl die Hormonproduktion angekurbelt und Montag abends fanden sich die ersten verräterischen Blutströpfchen auf dem Küchenboden.  Der „Taschentuchtest“ hat dann auch gleich gezeigt, dass es nicht Ivy sondern Kayleigh war, die diese Spuren hinterließ.  Aber es war dann Ivy, die Kayleigh gleich mal gezeigt hat, was man mit läufigen Hündinnen so alles anstellen kann.  Kayleigh wurde von Ivy gedeckt, was das Zeug hielt und ließ das Ganze mit etwas Erstaunen aber ansonsten weitgehend unbeeindruckt über sich ergehen. Auch die Avancen der Rüden,  von denen sie bei den mittäglichen Hundetreffen am Uni-Campus hofiert wurde, haben sie nicht weiter beeindruckt. Sie hat sie wohl eher als Spielaufforderung verstanden, denn ihre Reaktion darauf ist (noch) eindeutiges Spielverhalten.  Was sie gar nicht verstanden hat war, dass ich sie heute zumindest vorübergehend angeleint habe, weil ein recht hübscher Appenzeller Rüde sie gar zu aufdringlich verfolgt hat.  Und da bei der ersten Läufigkeit ja noch nicht absehbar ist, wann genau die „gefährliche Zeit“ beginnt und ich bei aller Sympathie für den hübschen Rüden eine Appenzeller-Irish Kreuzung nicht wirklich anstrebe, war mir eine angeleinte und kontrollierbare Kayleigh jedenfalls lieber als eine, die sich mit dem Rüden ins Gebüsch verzieht.

Jedenfalls ist nun also die Welpenzeit endgültig vorbei……

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